Wir, die Heckenschweine

Die Heckenschweine sind eine Gruppe mit langer Tradition. Die Gründungsväter aus dem Jahr 2004 haben bestimmte Ideale geprägt, die wir nun von Generation zu Generation weitertragen, stets mit dem Igel im Herzen.

 

Wir treffen uns montags von 19:30 bis 21:00 im Jugendkeller und werden von Zak und Bea begleitet. Wir verwirklichen gemeinsam (Sozial)Projekte, verreisen einmal im Jahr zusammen und veranstalten Kickerabende o.ä.. Im Gemeindeleben engagieren wir uns bei Kreuzweg- und Maiandachten sowie bei anstehenden Gemeindefesten.

 

WIR SIND:Svenia, Felicitas, Laura, David

 

Social Rover

Am Mittwoch, den 01. Mai 2013, haben wir Heckenschweine beim Evangelischen Kirchentag einen Verpflegungsstand organisiert. Am Abend der Begegnung haben wir binnen drei Stunden insgesamt 500 Portionen Chili con carne an Kirchentagsbesucher ausgegeben (und damit etwa 0,25% der Besucher versorgt). Mit einem solch großen Ansturm haben wir dann doch nicht gerechnet, obwohl uns versichert wurde, dass wir auch mit ca. 800 Portionen rechnen könnten.

 

Bereits am Montag davor haben wir uns zum großen Materialeinkauf getroffen. Es ist schon erstaunlich, welche Mengen für ein derartiges Vorhaben anfallen. Aber zum Glück gibt es ja dieses riesige Großhandelsgeschäft im nahegelegenen Industriegebiet…

 

Am Dienstagabend haben wir ab 19:00 vorgekocht, d.h. das Hack und die Zwiebeln angebraten. Hierfür haben wir unsere Kapazitäten auf Volllast gefahren, vier Gasflaschen haben sechs Kocher beheizt, der Vorplatz der Schule wurde zur Freiluftküche. Die Erleuchtung lieferten zwei Standlampen. Schließlich haben wir fünf Stunden gekocht, während parallel der Anhänger mit Zeltstangen, Biertischgarnituren, Stellwänden, Kochutensilien, später 6x 40l-Töpfen, Kochern, Gasflaschen, Petroleumlampen beladen wurde.

 

Am Mittwoch haben wir uns um 8:00 zur Vorbereitung getroffen und um 11:00 an unserem Stand (gegenüber vom Miniatur Wunderland) das Zelt und die „Küche“ aufgebaut. Ab 18:00 begann der Verkauf. Ab 23:00 konnten wir den Anhänger beladen, sind zurück nach Farmsen gefahren, haben das Nötigste aufgeräumt und den Rest auf den nächsten Tag verschoben (weil müde!)

Obwohl für uns, die wir auf diesem Gebiet Laien sind (waren), das Projekt mit großen Anstrengungen und Unsicherheiten verbunden war, haben wir eine hervorragende gemeinsame Aktion durchgeführt. Und das Wichtigste: Es hat auch eine Menge Spaß gemacht!

 

Wir haben vom erwirtschafteten Gewinn

* 150€ an unseren Pfadfinderstamm St. Ansgar und

* 300€ an das gemeinnützige Projekt "Menschen für Menschen" für Infrastrukturprojekte in Äthiopien gespendet.

Den Rest werden wir für unsere interne Gruppenarbeit, etwa für anstehende Projekte oder Reisen, sinnvoll verwenden.

 

Allen Helfern gilt unser besonderer Dank!

 

(joh)

Rover in Málaga (2012)

Im Sommer 2012 sind wir gemeinsam nach Málaga gefahren (ja, zugegeben: leider geflogen) und haben dort zwei Wochen in Strandnähe verbracht. Málaga ist eine sehr schöne gleichermaßen alte und moderne Stadt, in der es viel zu besichtigen gibt, etwa das Geburtshaus des kubistischen Künstlers Pablo Picasso.

Unser Zeltplatz war etwa 30 Busminuten südlich von Málaga auf einer Anhöhe gelegen. Während einige sich am Pool gebräunt haben, sind andere im anliegenden Gebirge wandern gegangen (Es ist unfassbar, wie sehr man sich nach drei Stunden Hitzewandern an einem 0,2l Glas Selter erfreuen kann) oder im Meer baden gegangen sind.

 

Was 2010 bereits an der Küste vor Barcelona praktiziert wurde, sollte sich 2012 an ähnlicher Stelle 1000km südlich in Málaga wiederholen: Das legendäre Roverversprechen im Mittelmeer.

 

(joh)

Gruppenfoto Málaga 2012
Spielkinder
nach dem Versprechen
Rovertaufe

De Rover rijden naar Amsterdam

2011 stand wieder ein Stammeslager an. Die erste Woche haben die Heckenschweine auf einem Zeltplatz in Amsterdam verbracht, eine sehr moderne Stadt, vergleichbar mit deutschen Städten. Ein Abendrundgang durch die vielen kleinen Kanalstraßen ist schön. Die polizeiliche Aufforderung, nachts den Platz vor dem Hauptbahnhof zu räumen, ist nicht schön. Zumal wir für die letzte Nacht keine Bleibe hatten und nur auf die Bahn warteten.

 

Amsterdam hat auch gruselige Seiten, die man im Amsterdam Dungeon erfahren kann. Allerdings ist die Stadt auch rasant, zumindest wenn man im nahegelegenen Freizeitpark Achterbahn fährt.

Das Wetter vor Ort war längst nicht so wie in Spanien ein Jahr zuvor. Naja, wie soll's schon gewesen sein?!

 

Anschließend ging es per Bahn zum einwöchigen Stammeslager ins Brexbachtal bei Koblenz.

 

(joh)

Barça, wir kommen!

2010 hat die Roverrunde mit unserem very best Leiter a.D. und "Computer" Fabian einen Ausflug nach Barcelona gemacht, zwei Wochen Spanien und das während der Fußball WM, die die Spanier auch noch gewinnen sollten - was für eine Feierstimmung im Land.

 

In Barcelona angekommen, waren unsere Reisevorbereitungen auch schon aufgebraucht. Das einzige, was wir noch herausgesucht hatten, war eine Adresse für einen Zeltplatz, der gut eine halbe Stunde vom Stadtzentrum entfernt lag und mit Regionalbahn zu erreichen war. Glücklicherweise haben wir sofort eine Bleibe dort finden können, haben unsere Zelte nachts um eins aufgeschlagen und uns erstmal hingelegt. Am nächsten Tag war um 9:00 aufstehen angesagt, die Natur hat uns die Anweisung erteilt, es wurde immer heißer in den Zelten. Die erste Abkühlung im Pool erfolgte nach dem Frühstück, die darauf folgenden später im Mittelmeer (an dieser Stelle sei an den misteriösen Tunnel unter dem Highway erinnert, der so markant nach Rosen duftete.

 

Die kulturellen Bedürfnisse wurden durch drei Stadtbesuche in Barcelona, zweimal tagsüber, einmal nachts befriedigt. Neben der La Catedral hat Barcelona überall in der Stadt verteilt Erzeugnisse des spanischen Architekten Antoni Gaudís, die wie Teile einer Märchenwelt wirken.

 

Die letzte Nacht in Spanien sollten wir auf den Flieger wartend am Flughafen verbringen. Für jeden, der das noch nicht gemacht hat: Es ist eine Erfahrung, die jeder mindestens einmal im Leben gemacht haben sollte. Zwei Jahre später sollten wir in Frankfurt am Main wieder übernachten müssen. El Aeropuerte de Barcelona - El Prat ist diesbezüglich aber wesentlich komfortabler als der Frankfurter Flughafen. Woran liegt's?

 

(joh)

Europas Größtes
Völlig fertig nachts am El Prat
Im Park Güell
La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia

Sommerlager 2005 in Groß Zerlang

Auf unserem ersten Sommerlager 2005 haben wir unser Versprechen gemacht.

Mit dem Igel im Herzen

Chronik der Heckenschweine(zum Jubiläum 2005)
 
Am Abend kriegt das Heckenschwein Beine. (Deutsches Sprichwort)

Und so an einem Montagabend gruppierte sich eine neue Roverrunde, deren Name sich nach gründlichen Recherchen und akribischer Feinarbeit später finden sollte. Atmend durch einen Ranger, mehrere Deserteure der R.O.T.S. und Yemantz, einige Frischlinge und sechs an Repression in Einheit mit daraus resultierender, symptomatischer Gynäkophobie leidende Pfadfinder formierte sich bequem eine Gruppe. Und ein Name. Heckenschweine.

Ich bin gesund und kann arbeiten,

was verlang' ich mehr?(Johann Wolfgang von Goethe)

Getreu diesem Zitat schufen die Heckenschweine ihren Namen in nur drei Gruppenstunden. Selbstverständlich nicht in lethargisches Dahinvegetieren verfallend arbeitete man parallel an Plänen für die folgenden Gruppenstunden der im Jahre 2005 entstandenen Heckenschweine. So entstand innerhalb kürzester Zeit die Neuauflage der legendären Schwedenstühle. Und ein Tisch.

Besser unter freiem Himmel wohnen als mit dem Heckenschwein unter einer Decke schlafen. (Deutsches Sprichwort)
Nach exakter Planung und präzisen Vorbereitungen verbrachten die Heckenschweine ihre erste, kollektive Wochenendausfahrt in Barkamp. Die Kälte war pünktlich, nur das Jurtendach sagte ab – Huhu Flooho. Aber dennoch entstanden erste Entwürfe des, sich ewig in der Entwicklung befindenden, aber ebenso kontinuierlich steigernden Geländespiels. Von diesem Zeitpunkt an sollten harmonische Momente des Zusammenlebens folgen – am Montagabend.

Das Heckenschwein  ist das beste Beispiel für einen bewaffneten Frieden. (Wilhelm Busch)
Im Rahmen des Beginns der Fastenzeit stellten Pfadfindergruppen Kreuze unter verschiedene Themen. Die Heckenschweine das Geld und den Zwist, Streit und Krieg, den es heraufbeschwört – jeden Tag. Dabei liefen ständig im Hintergrund die Vorarbeiten für den ersten, gruppeninternen Teil des Sommerjubiläumslagers.

Errare humanum est. (Hieronymus)
Die Heckenschweine haben während des Stammestags, unter Veranschaulichung einer kleinen Theateraufführung, das Thema “antikes Griechenland“ vorgestellt. Investiert wurden dafür etliche Gruppenstunden für Probe und Erstellung von Kostüm und Kulisse. Letztendlich wählten die verschiedenen Gruppen das überhaupt nicht weit gefächerte aber klar und unmissverständlich abgesteckte Thema - Welt.